Posts tagged ‘Gedankenwelt’

Dezember 30, 2013

November & Dezember 2013.

Das ging alles so schnell, ich habe nicht mal realisiert, dass der November vorbei war. Ich bin eigentlich auch noch nicht im Dezember richtig angekommen, da is er schon vorbei.

Worüber habe ich mich gefreut?
+ beim Bahnfahren Zeit für mich gehabt
+ viele Serienepisoden gesehen
+ über Weihnachten Zeit mit meinem Mann verbracht
+ tolle Geschenke
+ die Reaktionen auf unsere Geschenke
+ Andeutungen der Eltern und Schwiegereltern, dass doch Enkelkinder echt toll wären…
+ eine Wohnung, die für mich jetzt wirklich ein Zuhause ist
+ Kuschelstunden mit unserer Katze

Worüber habe ich mich geärgert?
+ freiwillige Arbeit als selbstverständlich hinzunehmen
+ Kollegen, die ihre eigene freie Zeit über meine freie Zeit stellen
+ über mich selbst, am 23. 12. mal eben kurz was einkaufen zu wollen. Mittags.

Weswegen war ich traurig?
+ die zweite Katze wieder abgeben zu müssen
+ die dritte Woche Schulung nicht antreten zu können
+ bei Freunden krank gewesen zu sein
+ nicht richtig in Weihnachtsstimmung gekommen zu sein
+ weil ich gemerkt habe, wie sehr meine Oma abbaut
+ nur ein Tag frei über Weihnachten

Was habe ich gebastelt/genäht/gekocht/gebacken?
+ Adventskalender für meine Eltern
+ eine Mütze für mich
+ Cheese Fries – so lecker
+ Kekse, Ausstechplätzchen und Crinkle Cookies
+ einen Kuchen im Kuchen
+ Baileys Cheesecake
+ Baileys Pralinen
+ Tiramisu & Apfeltraum
+ Cake Pops

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Oktober 25, 2013

Wahre Worte.

Mein Kollege sagte heute: „Man sollte nie auf den perfekten Zeitpunkt für Kinder warten. Den gibt es nicht. Sie suchen ihn sich aus.“

Das schrieb ich gestern bei Twitter. Mein Kollege und ich haben uns während wir warten mussten ein wenig unterhalten. Ich sagte dann, einfach so, dass wir vielleicht nicht noch fünf Jahre warten sollten mit dem Kindergedanken, wenn das so stressig auf der Arbeit weiter gehe. Daraufhin kam seine Aussage. Sie hatten schon mit dem Kinderwunsch abgeschlossen und ein Haus gekauft, als seine Frau dann doch schwanger wurde. Hier bei der Arbeit habe ich auf jede Frage nach dem Thema Kinder immer geantwortet, wir würden damit schon noch ein paar Jahre warten. Weil ich nicht jetzt schon auf dem Abstellgleis stehen möchte, sondern voll dabei sein. Trotzdem haben mich seine Worte sehr glücklich gemacht – wenn es dann wirklich schon bald klappen sollte, würde er sich freuen. Da bin ich mir sicher. Und wenn man mit Kollegen über solche privaten Themen sprechen kann, sie sogar von sich aus erzählen – dann ist man wohl komplett in der Abteilung angekommen. Das ist schön. So schön.

September 4, 2013

Umzug #3.

Es ist vollbracht. Vor einer Woche bekamen wir die Schlüssel. Und dann ging es richtig los. Die ersten Autoladungen wurden gefahren und am Samstag waren dann vier Freunde helfen. Es hat wunderbar geklappt und ich bin ihnen so dankbar für ihre Hilfe.

Gestern haben wir fleißig Schränke und Regale aufgebaut, da Montag wenig Zeit war. Damit geht es den Rest der Woche noch weiter, Samstag soll es möglichst vorzeigbar aussehen.

Die Wohnungsübergabe am Montag hat auch relativ problemlos geklappt. Wir hatten am Sonntag die Wohnung fleißig geputzt und einige Stellen übergestrichen. Der Rasen war auch kein Thema. Der Typ von der Wohnungsgenossenschaft find übergenau mit dem Herd an, hatte aber schnell keine Lust mehr und füllte alle Punkte auf seiner Liste mit „in Ordnung“ aus. Phew. Glück gehabt. Da wir zum 1.09. ausgezogen sind, kann ich auch die Genossenschaftsanteile bis Ende September noch kündigen. Das Geld gibt es im Juni zurück.

Das Kapitel wäre damit nun fast abgeschlossen – ich muss nur noch auf die Abschlussrechnungen warten. Mal sehen, wann das alles erledigt ist.

Nach den ersten vier Nächten in der neuen Wohnung kann ich schon sagen, dass ich mich jetzt bereits wohler fühle als die ganze Zeit in der alten Wohnung. Hach.

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Juli 29, 2013

Fernweh vs. Sehnsucht.

Auf der Suche nach dem aktuellen Aufenthaltsort einer Schulkollegin wanderten meine Gedanken mal wieder zum Thema Fernweh umher. Sie ist momentan in Kapstadt. Meine innere Stimme sagte dazu einfach: Oh, wie schön – das ist bestimmt aufregend da. Mehr nicht.

Direkt nach dem Abi habe ich mit meiner Ausbildung angefangen. Bin in meinem Heimatort geblieben und habe kein FSJ, Au Pair oder sonstwas gemacht. Ich wollte immer erst eine Ausbildung machen, bevor ich mir Gedanken um die Welt mache. Nach der verkürzten Ausbildung dann der Ein-Jahres-Vertrag. Und noch einer. Den ich aber nur für ein halbes Jahr brauchte – ab 01.08.13 bin ich offiziell fest angestellt. Beim Bund. Also muss ich mir um meinen Arbeitsplatz einfach keine Gedanken mehr machen.

Jetzt überlegte ich wieder. Was macht eigentlich mein Fernweh? Die Lust, andere Länder zu erkunden? Sie ist da, keine Frage. Ganz klein schlummert sie in mir. Sie hat sich verändert. Ihre Wünsche sind nicht mehr Asien, Amerika, Australien. Eher Holland, Kroatien, Schweden, Norwegen, Spanien. Und auch nicht jetzt sofort. Sondern mit Familie.

Die Sehnsucht hat das Fernweh verändert. Die Sehnsucht nach Familie ist einfach so viel größer. Und seit sie nicht mehr an mir nagt, sondern langsam immer aufgeregter flattert, ist es noch viel schöner geworden. Die Hochzeit ist in greifbarer Nähe. Unsere neue Wohnung auch. Der Vertrag ist unterschrieben.

Bald, ganz bald.

Juli 8, 2013

Juni 2013.

Worüber habe ich mich gefreut?
+ Mittelaltermarkt mit unglaublich tollen Menschen
+ Tretboot fahren und total abschalten können
+ einen Tankini gefunden, der mir passt
+ habe bei der Arbeit quasi einen Blitzer für Schiffe gebaut
+ den Geburtstag des Liebsten
+ Hochzeitskleid ausgesucht
+ die ärzte-Konzert
+ Depeche Mode-Konzert
+ Familienfeier – viele liebe Menschen getroffen ❤

Worüber habe ich mich geärgert?
+ wie viel ich vergaß, einzupacken. Dazu gehörte auch meine Pille. Zum Glück verhüten wir noch doppelt, denn laut Packungsbeilage hätte es sein können, dass ich schwanger hätte sein können.
+ meinen Chef, der mich stundenlang Dokumente suchen lies, die nur er hatte.
+ Bereitschaftsspaß mit Anruf aus Kiel, was zum Glück ein Kollege übernommen hat. Wäre sonst den ganzen Geburtstagsabend unterwegs gewesen.

Weswegen war ich traurig?
+ die Katze hat mal wieder richtig zugebissen
+ einige fehlten bei der Familienfeier
+ weil ich mich immer noch viel zu selten wirklich gut fühle

Was habe ich gebastelt/genäht/gekocht/gebacken?
+ Pfannenbrot auf dem Markt, so wahnsinnig lecker! Hefeteig gefüllt mit Salami, Feta und Käse
+ wieder Pfefferminza-Brownies, einfach so lecker
+ eine Devilish Chocolate Torte, die sehr mächtig und irgendwie nicht so ganz meins war
+ Faltbrot mit Kräuterbutter- mhhh!
+ Oreo-Käsekuchen in rot – also mit Lebensmittelfarbe. Geht wunderbar.
+ Bananenmuffins, weil die Bananen weg mussten. Schmeckten sehr bananig.

Ich habe diesen Artikel vorgeplant und hoffe, er ist zum richtigen Zeitpunkt veröffentlich. Also: Momentan sind wir in Dänemark und liegen hoffentlich am Strand.

Na das hat ja prima geklappt. Warum auch immer das wieder rausgesprungen ist.

Februar 11, 2013

Tagesabläufe.

Inspiriert durch das Projekt 13 von einigen Twitterern, wollte ich jetzt auch mal ein bisschen was zu meinen Essensgewohnheiten festhalten. Ich bin seit Oktober aktiv bei WW und zähle Punkte. Am Anfang war das sehr verwirrend und anstregend – inzwischen weiß ich sehr viel aus dem Kopf und komme gut mit meinen Punkten aus. Ich habe schon immer Probleme mit Übergewicht gehabt. Meine ganze Familie. Meine Mutter hat mal mit WW eine ganze Menge abgenommen, das aber inzwischen schon wieder drauf, weil sie sich nicht mehr an die Punkte hält.

Während meiner Ausbildung habe ich ein 3/4 Jahr nur halb zu Hause gewohnt und selber viel gekockt. In Verbindung mit Sport aus Langeweile habe ich 10kg abgenommen. Als es dann zurück nach Hause ging und ich mit meinem Verlobten zusammen kam, wurden es schnell +20 kg. Eine Fernbeziehung ist Gift für die Figur – am Wochenende geht man zusammen Essen oder kocht ausgiebig & in der Woche gibt es halt ab und an aus Vermissungsgründen Schokoade oder Chips. Noch dazu war ich faul – kochen musste ich schließlich nicht, macht Mama ja.

Noch bevor ich jetzt ausgezogen bin, habe ich für mich die Reißleine gezogen. Die Waage war kurz davor dreistellig zu werden und das wollte ich auf absolut gar keinen Fall. Im Sommer testete ich das Schlank-im-Schlaf-Prinzip, was mein Körper gar nicht mit machen wollte. Als wir im September dann zusammen in ein Haus gezogen sind, wurde es endlich anders.

Inzwischen kochen wir fast jeden Abend in der Woche. Mit Gemüse und sehr fettreduziert. Es geht mir so viel besser. Dank der Punkte weiß ich jetzt, wie viel ich wirklich essen darf, um satt zu werden und mich nicht zu überessen. Diese Mengenangaben wusste ich einfach nicht. Ich habe das Essen sozusagen neu gelernt. Nachteil der Geschichte: Mir geht es nach fettigerem Essen inzwischen oft nicht gut. Aber das ist okay und ich vermeide das so gut es geht. Ein-zwei Mal im Monat kommt es trotzdem noch vor.

Mein Tagesablauf sieht inzwischen so aus: Zum Frühstück gibt es bei der Arbeit Schoko Knusper Müsli von Aldi mit 1,8% Naturjoghurt. 2-3EL vom Müsli. Dazu ab und an eine Banane in das Müsli geschnitten. Mittags entweder den Rest vom Vorabend oder Vollkorntoast (2 große oder 3 kleine Scheiben) mit Butterkäse + Tomatenmark oder Geflügelaufschnitt. Abends kochen wir viel. Oft Geflügel in verschiedenen Variationen. Oder ich werfe lustig alles in die Pfanne, was so im Kühlschrank ist. Ein Kombi aus Reis, Ei, Feta, Thunfisch, Gemüse… Pizza gibt es auch hin und wieder. Mit selbstgemachtem Teig. Oder Kartoffeln gestampft mit Wurzel oder Brokkoli. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auch Couscous mit Kräuterquark mausert sich zu meinem Lieblingsessen.

Es bringt mir sehr viel Spaß verschiedene Gerichte auszuprobieren und dann endlich lecker und gesund zu essen. Zwischendrin gibt es regelmäßig Zaubergetränke aus der Tassimo und selbstgebackene Küchenzaubereien. Ich verbiete mir absolut nichts – achte nur sehr genau auf die Mengen. In Verbindung mit meinen Schwimmbadbesuchen läuft das alles sehr gut. 10 Kilo sind seit Sommer letzten Jahres schon weg und für mein Hochzeitskleid sollen das bitte noch ein paar mehr werden. Ich habe jetzt das erste Mal neue Klamotten kaufen müssen – zwei Hosen. Sie waren schon eine Größe kleiner und ich finde es auch absolut nicht schade, wenn sie jetzt schnell auch nicht mehr passen sollten – vielleicht kann ich sie dann ja mit Kugelbauch noch gebrauchen. Ich mache das irgendwie auch für unseren Kinderwunsch – ich möchte meinen Bauch dann auch gerne zeigen.