Posts tagged ‘zukunft’

Januar 30, 2014

Sport?!

Seit Oktober bin ich im Fitnessstudio in der Nachbarstadt angemeldet. Es gab dort ein Angebot, dass man bis Ende des Jahres kostenlos trainieren konnte und somit erst ab 2014 zahlen muss. Eigentlich wollte ich vorallem den Yogalates-Kurs besuchen. Es gibt hier in unserer Stadt auch ein Studio mit einem Yoga-Kurs. Der findet nur leider dann statt, wenn ich noch bei der Arbeit bin. Außerdem war es dort wesentlich teurer. Also habe ich nicht lange gefackelt und einen Vertrag über ein Jahr abgeschlossen. Zwei Jahre wären zwar günstiger gewesen, aber so bin ich immer noch flexibel. Den Vertrag pausieren zu lassen, wenn ich schwanger bin, ist auch kein Problem.

Eigentlich wollte ich ja nur den Kurs. Den einen. Tja, nun gehe ich 2-3x die Woche und tobe mich auch an den Geräten aus. Oder lande im Power Circle – Zirkeltraining an speziellen Geräten. Plus den Yogalates-Kurs. Welcher im Übringen meistens doch mehr Pilates ist. Huch, wie konnte mir das denn passieren? Ich besitze sogar eine Yoga-Matte für Zuhause und wenn ich dann am Wochenende Zeit habe, gehts jetzt eher noch mal für 30 Minuten auf die Matte, als direkt in den Sessel.

An meinem Körper habe ich bisher noch nicht wirklich Veränderungen bemerkt, meine Umgebung sieht das anders. Was ich aber schon merke – ich habe eine ganz andere Körperspannung. Sitze anders, bewege mich anders. Sofern das geht, ein Tag ohne Muskelkater ist inzwischen wirklich selten geworden. Aber es tut so gut! Im Studio selbst sind bis auf zwei Trainer nur Frauen. Es ist nicht sonderlich groß, aber dafür an den meisten Tagen ziemlich voll. (Jahresanfang und so.) Und auch wenn ich noch so einige Kilo zu viel auf den Rippen habe – an manchen Tagen mag ich meine Figur trotzdem sehr. Und alleine dafür hat sich das schon gelohnt, dorthin zu gehen. Ich fange an, mich und meinen Körper Stück für Stück zu akzeptieren und zu mögen. Weil wir das ja schließlich zusammen machen. Und ich merke, wie ich jedes Mal ein bisschen mehr schaffe. Das ist so toll.

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Dezember 30, 2013

November & Dezember 2013.

Das ging alles so schnell, ich habe nicht mal realisiert, dass der November vorbei war. Ich bin eigentlich auch noch nicht im Dezember richtig angekommen, da is er schon vorbei.

Worüber habe ich mich gefreut?
+ beim Bahnfahren Zeit für mich gehabt
+ viele Serienepisoden gesehen
+ über Weihnachten Zeit mit meinem Mann verbracht
+ tolle Geschenke
+ die Reaktionen auf unsere Geschenke
+ Andeutungen der Eltern und Schwiegereltern, dass doch Enkelkinder echt toll wären…
+ eine Wohnung, die für mich jetzt wirklich ein Zuhause ist
+ Kuschelstunden mit unserer Katze

Worüber habe ich mich geärgert?
+ freiwillige Arbeit als selbstverständlich hinzunehmen
+ Kollegen, die ihre eigene freie Zeit über meine freie Zeit stellen
+ über mich selbst, am 23. 12. mal eben kurz was einkaufen zu wollen. Mittags.

Weswegen war ich traurig?
+ die zweite Katze wieder abgeben zu müssen
+ die dritte Woche Schulung nicht antreten zu können
+ bei Freunden krank gewesen zu sein
+ nicht richtig in Weihnachtsstimmung gekommen zu sein
+ weil ich gemerkt habe, wie sehr meine Oma abbaut
+ nur ein Tag frei über Weihnachten

Was habe ich gebastelt/genäht/gekocht/gebacken?
+ Adventskalender für meine Eltern
+ eine Mütze für mich
+ Cheese Fries – so lecker
+ Kekse, Ausstechplätzchen und Crinkle Cookies
+ einen Kuchen im Kuchen
+ Baileys Cheesecake
+ Baileys Pralinen
+ Tiramisu & Apfeltraum
+ Cake Pops

September 19, 2013

Standesamt.

Um sechs klingelte endlich der Wecker. Wach war ich schon länger. Bis viertel nach hielt ich es noch aus, dann schlich ich mich in die Küche. Noch niemand dort. Hmpf. Einen Augenblick zurück und meine Duschsachen zusammen gesucht. Langsam regte sich der Rest. Ich hüpfte unter die Dusche und dann wurde gefrühstückt. Meine Haare stöhten schon jetzt leise. Trocken geföhnt – Locken gezaubert! Das dauerte dann auch so seine Zeit. Ich twitterte ein wenig, bekam Nachrichten vom Liebsten, dem es gar nicht gut ging. Da dachten wir noch, es wäre die Aufregung.

Nach meinen Haaren folgte das Make-Up und das Kleid. Als meine Schuhe geschnürt waren, konnte ich nicht mehr still sitzen und packte meine Tasche, räumte Dinge ins Auto und quatschte die anderen voll. Zum Glück fuhr das schwarze Brautauto bald los.

Vor dem Standesamt stand mein Liebster. Etwas blasser als sonst. Er gab mir den wunderschönen Brautstrauß und setzte sich noch kurz. Mit versammelter Manschaft ging es ins Rathaus. Die Standesbeamtin lotste uns ins Trauzimmer und bis alle auf den richtigen Stühlen saßen, dauerte es wieder in paar Minuten.

Über die Trauung an sich gab es im Nachhinein verschiedene Meinungen. Die Standesbeamtin sagte am Anfang, sie würde es nicht so bürokratisch machen wollen. Naja. Geht so. Dafür betonte sich mehrfach, wie schwer es doch sei, so eine Ehe aufrecht zu halten und wie anstrengend das doch alles ist. Möchte man an so einem Tag auch hören. Außerdem fragte sie wieder nach der kirchlichen Trauung, obwohl wir ihr das deutlich gesagt habe, dass es keine gibt. Immerhin hat sie noch ein hübsches Gedicht am Ende vorgelesen.

Während die Gratulationen der Familie begannen, raunte mir mein Ehemann zu, er müsse dringend raus, ihm sei so schlecht. Hmz. Ich blieb noch ein wenig bis alle ihre guten Wünsche losgeworden sind. Dann ging es vor das Standesamt und bei Sonnenschein gab es Sekt und Laugengebäck. Ein paar Bekannte waren noch aufgetaucht und gratulierten. Es gab zum Glück keine Aktionen von Kollegen oder Vereien. Der Liebste trank einen Becher Orangensaft und bekam die erste Runde an Medikamenten. Er fuhr recht schnell mit seiner Traumzeugin zu ins in die Wohnung und legte sich hin.

Der Rest blieb noch eine Viertelstunde, machte Fotos, bewunderte meinen Brautstrauß und genoss das Wetter. Wir waren in Weddingstedt bei einige Tropfen losgefahren – pünktlich zum Ja-Wort fing die Sonne an zu scheinen.

Die Häfte der Gäste fuhr mit zu meinen Eltern, dort wurde Spargelsuppe gegessen. Die Traumzeugin und mein „Gefolge“ machten sich auf den Weg in unsere Wohnung. Da wurde dann das Make-Up und die Haare neu gezaubert. Gleichzeitig schaute ich immer wieder nach meinem Mann, legte ihm ein nasses Tuch auf die Stirn und beobachtete, wie der Rest ihn mit Medikamenten zudröhnte. Die Fotosession am Deich haben wir ausfallen lassen. Gegen viertel nach Vier wurde ich hektisch ins Wohnzimmer gebracht, damit ich mein Kleid anziehen konnte. Da durfte ich auch erstmal nicht mehr raus. Dem Liebsten ging es besser und er machte sich mit Hilfe von seiner Trauzeugin sehr schnell hübsch. Kurz darauf waren sie auch schon auf dem Weg zur Feier.

Da saß ich dann, alleine im Wohnzimmer und mir wurde das erste Mal so richtig bewusst, dass ich jetzt seine Frau bin. Ganz und gar.

Meine Schwester kam, sammelte uns ein und wir fuhren zur Feier…

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April 8, 2013

Gefrustet.

Ich habe mich heute mal getraut und nach der Entfristung meines Vertrages gefragt. Beauftragt hat mein Chef das schon Anfang des Jahres, aber bisher ist bei mir nichts angekommen. Angeblich hat Kiel zugestimmt und der Kram liegt in Bonn, aber was daran stimmt, weiß ich nicht. Ein andere Kollege fragte dann, bis wann mein aktueller Vertrag ginge. Januar 2014. Er meinte dann, sie hätten ja noch bis Dezember Zeit, bis sie sich beeilen müssten. Hmz. Das wollte ich nicht hören.

Im Grunde hängt da irgendwie sehr viel dran. Ohne den Vertrag geht es halt nicht. Ich mag nicht mehr warten müssen, gerade weil der Rest jetzt passt. Es sind ja noch 4 Monate, in denen viel passieren kann, trotzdem hat mir das ein wenig die Stimmung verhagelt.

Genau wie diese Wohnungsgeschichte. Ich würde gerne mit dem Liebsten über die Farben der  Kinderzimmer diskutieren und nicht mehr überlegen, wie viele Kompromisse okay wären, sollten wir tatsächlich eine Wohnung finden.

Bisschen Genöle muss mal raus. Dafür freue ich mich sehr auf die nächsten Monate und jeden Moment, in dem ich dem Liebsten meine Nase an den Hals drücken kann ❤

 

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November 12, 2012

Zeit, die rennen möchte.

Wenn ich öfter bloggen würde, müsste ich jetzt nicht so viel auf einmal schreiben. Nun ja, was raus muss, muss raus.

#Frauenarzt: Am 31.10. war ich dort, um mir einen Termin und ein neues Rezept zu holen. Termin bekam ich dann schon für den 31.01. Ich ärgerte mich erst ein wenig, dass ich dann im Januar wieder Praxisgebühr zahlen müsste – das hat sich ja zum Glück erledigt. Die Wartezeiten auf Termine sind hier abolut normal, für dieses Jahr hätte ich nur noch einen vormittags bekommen können und dann sitze ich nun mal 30 km entfernt bei der Arbeit. Es gibt auch nur die eine Praxis, immerhin mit inzwischen zwei jungen Ärztinnen. Als ich das Rezept dann einlösen wollte, bekam ich erst mit, dass meine Internetapothele jetzt nicht mehr 12 € günstiger ist. Na toll. Gibt wohl mal wieder irgendein blödes Gesetz. In der Apotheke gefragt – „Ich hätte hier ein Reimport, ist 10 € günstiger… Oh, nicht verfügbar.“ Grml. Nun ja. Das hoffentlich letzte mal die vollen 74 € bezahlt. Der Plan ist, im Januar dann noch ein 3-Monatsrezept zu bekommen und dann… War es das erst mal. Hui. Ein-zwei-drei Monate darf mein Körper sich dann wieder auf ein Leben ohne Pille einstellen und dann werden wir ja sehen, was so passiert.

#Vertrag: Freitag habe ich meinen zweiten befristeten Vertrag unterschrieben. Damit bin ich jetzt bis zum 26.01.14 hier angestellt. Aus verschiedenen Ecken bekam ich zu hören, dass am im April vielleicht schon auf unbefristet umgestellt wird. Abwarten und Tee trinken. In die neue Abteilung komme ich dann zum Jahreswechsel.

#Hochzeit: Ich habe mit verschiedenen Menschen über die Standesamt-Situation hier gesprochen. Bei uns im Ort ist es wohl nicht so schön, von der Örtlichkeit her. Aber eigentlich wäre es doch schön und auch praktisch es hier zu machen. Mal sehen. Und zumindest im Nachbarort nehmen sie das mit der 6-Monats-Regal nicht so genau, sondern man kann sich schon gleich im Januar anmelden. Da muss ich hier noch mal nachfragen.

# Hochzeitskleid: Es wid wohl was Richtung Reifrock – mehr weiß ich noch nicht. Meine liebste Trauzeugin wird dann auch Reifrock und Walle-walle-Kleid tragen – und der Liebste erzählte, seine Mutter hätte dann auch gern etwas in die Richtung. Aww ❤

#Babytraining: Unser Katzenbaby hält uns gehörig auf Trab und gewöhnt uns schon mal an Schlafunterbrechungen. Und ausschlafen am Wochenende, wenn die Kleine sonst um halb sechs morgen Futter bekommt? Niemals! Dann verhungert sie doch! (Da sollten wir uns noch was überlegen…)

#Weihnachten: Ich habe mich ein wenig mit meiner Brother beschäftigt und endlich die kleinen Pyramiden-Säckchen genäht, bei denen letztes Jahr die Maschine meiner Mama aufgegeben hat. So süß und so schnell gemacht. Mal sehen, wie viele ich davon noch fabriziere. Außerdem habe ich gestern noch ein paar Geschenke eingepackt und Ideen aufgeschrieben. Ich freu mich so sehr auf die nächste Zeit.

#WW: Ich habe mich jetzt dort online angemeldet und zähle fleißig Punkte. Einmal schwimmen die Woche gehe ich sowieso schon, eventuell werde ich bald wieder zum Training gehen und meine Rettungsschwimm-Fähigkeiten ein bisschen auffrischen. Dafür muss ich aber erst mal ein bisschen fitter werden, noch würde ich denen hinterherschwimmen. Aber das Ziel ist da und auch schon angesprochen. WW für sich klappt schon ganz gut. Am Anfang war es wie „Essen neu lernen“ – ich war so furchtbar verunsichert, was denn jetzt überhaupt in welcher Menge noch okay ist. Das lerne ich jetzt wieder. Oder überhaupt. Stück für Stück. Ich bin gespannt, wie das im Urlaub klappt, aber die fünf Tage sollte das auch gehen. Ich habe ja mein Hochzeitskleid als Ziel.

Noch etwas zur Überschrift: Es ist so ein Gefühl. Als wenn die Zeit neben mir auf der Stelle trippelt und nur losgelassen werden möchte. Aber jetzt darf bitte alles in gemäßigter Geschwindigkeit gehen. Ich möchte diese Zeit genießen. Mit dem Liebsten und unseren Familien.

September 24, 2012

Verlobt.

Jetzt schon über eine Woche und jeder, der davon erfährt, freut sich sehr für uns. Das ist so schön!

Über unsere Verlobung habe ich auf meinem anderen Blog geschrieben, ich verlink den Eintrag jetzt einfach mal hier. (Irgendwann werde ich den Link  hier wieder entfernen, aber erstmal kann er ruhig stehen bleiben.)

Jetzt geht es natürlich erst recht los mit den Planungen und die vagen Ideen werden zusammen gefügt zu handfesten Plänen. Ich freu mich wie eine Schneekönigin!

In den letzten zwei Wochen war ich an eine andere Abteilung ausgeliehen – die wollen mich ab Januar haben. Also verlängert sich dann mein Vertrag noch mal um ein Jahr. Aber wohl mit Chance, einen unbefristeten zu bekommen. Ich warte mal ab und hoffe.

Noch 354 Tage ❤

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März 13, 2012

Los geht es.

Heute Morgen habe ich die erste Bewerbung in den Postkasten gesteckt. Nummer zwei ist auch schon fast fertig, da fehlt nur noch der Scan eines meiner Zeugnisse. Das werde ich heute Nachmittag oder spätestens morgen Abend machen. Dann geht auch die Bewerbung auf die Reise. Man ist das spannend. Der Liebste hat jetzt nicht mehr so den Stress, unbedingt einen Ausbildungsplatz finden zu müssen – dort, wo er momentan arbeitet, kann er sonst auch länger bleiben. Purzel – wieder ein paar Steine vom Herzen. Bewerbung Nummer zwei geht auch direkt in den Ort.

Ich bin aufgeregt. Kribbelig.

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Februar 9, 2012

Hochzeit, Haus, Familie – jetzt!

Ich bin furchtbar ungeduldig momentan. Das Warten soll endlich ein Ende haben. Es wird Zeit, aktiv zu werden. So viel Zeit vergeht noch, bis es endlich so weit sein kann. Ich will nicht mehr warten. Aber ich bin viel zu vernünftig um irgendwas ohne Millionen von Gedanken einfach durchzuziehen.

Den ersten wichtigen Schritt habe ich jetzt hinter mir: Ausbildung beendet. Wenn der Herzfreund dann in den nächsten Monaten weiß, wo er im Herbst eine Ausbildung beginnt, geht die Suche los. Bewerbungen schreiben. Wohnung suchen. Eine kleine Wohnung. Je weniger Geld wir für unseren Lebensunterhalt zahlen müssen, desto mehr können wir schon sparen. Für die Hochzeit. Für unsere Kinder. Für das Haus.

Meine abendliche Blogrunde führt mich jetzt immer häufiger über Hochzeits-Blogs. Viele Ideen sind schin aufgeschrieben und ich brenne darauf, damit anzufangen. Wenn wir umgezogen sind, dann geht’s los. Vorher habe ich nicht die Ruhe dazu.

Einige Bekannte halten mich für vollkommen irre, weil ich fest davon überzeugt bin, später in einem Haus zu wohnen. Mit Familie. Auf dem Land. In einem kleinen Städtchen. Und später bedeutet für mich: Bevor ich 30 bin. Natürlich ist das ein großes Risiko. Aber das besteht immer. Bei jeder Entscheidung. Wer weiß, ob ich hier einen Job finde? Ich bin so flexibel, da könnte ich im Grunde auch von zu Hause arbeiten. Glück haben müsste ich. Abwarten.

Kleine Schritte. Aber mit kleinen Schritten bin ich auch in die Ausbildung gegangen.

Januar 30, 2012

Herzwunschexplosion.

Das ist gestern passiert. Wir waren mit der Familie des Liebsten im Wald spazieren und Schlitten fahren. Es hat ein bisschen geschneit und es war einfach wundervoll. Ich habe seine Nichte im Schlitten gezogen und er ist mit seinem Neffen um die Wetter gerutscht. Wir waren eine Stunde im Schnee und das hat mir so viel gegeben. Ich bin ein absoluter Wintermensch – ohne Schnee wäre das einfach nicht denkbar.

Und dann kommt der Wunsch wieder durch. Viel stärker als die letzte Zeit. Wie schön es wäre, mit unseren Kindern durch den Schnee zu toben. Bald, bald.

Dafür haben wir die Stunde Rückfahrt genutzt um über unsere Hochzeit zu diskutieren. Ein paar Rahmenbedingungen haben wir geklärt, was mich auch sehr viel ruhiger macht. Schon mal den Ort zu wissen, ist sehr schön. Ich freu mich. Sind ja auch nur noch 592 Tage.

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Januar 17, 2012

Wunschzeit.

Wenn ich mir jetzt auf der Stelle etwas wünschen könnte, wäre es eine schöne Ausbildungsstelle für meinen Traummann. Daran hängt momentan unsere komplette Planung. Meine Ausbildung endet nächste Woche, dann bin ich fertig. Das ist Wahnsinn, wie schnell das jetzt vorbei war. Ich darf hier erstmal bleiben, maximal ein Jahr. Diese Sicherheit im Rücken ist sehr viel wert. Vom ersten richtigen Gehalt wird eine neue Nähmaschine gekauft. Ich würde meinen Kindern später gerne auch mal was zaubern können und die aktuelle gehört meiner Mum und möchte nicht mehr so. Dann wird gespart. Für den Umzug. Für unsere erste gemeinsame Wohnung. Sie wird klein sein. Sie soll klein sein. Aber das ist okay. Hauptsache, ich wache jeden Morgen in seinen Armen auf.

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